In dem Vortrag wird ein Zukunftsmodell für den Staat entworfen, in dem digitale Verwaltung, Automatisierung und KI-gestützte Entscheidungen systematisch zusammenspielen. Ausgangspunkt ist die Übertragung des Konzepts des „selbstfahrenden Unternehmens“ auf die öffentliche Verwaltung und staatliche Leistungen.
Im Mittelpunkt stehen Lebens- und Geschäftslagen, die schrittweise von analogen über digitale und automatisierte hin zu selbstfahrenden Leistungen entwickelt werden sollen. Dafür werden notwendige Voraussetzungen wie zentrale Plattformen, Register, Wallets und algorithmische Regelwerke erläutert. Zudem wird das Konzept des digitalen Gesetzeszwillings vorgestellt. Damit werden gesetzliche Vorgaben maschinenlesbar, transparent und über Schnittstellen nutzbar.
Ergänzend geht es um aktuelle Forschung zu agentischen Systemen, die Rolle des Menschen im künftigen Staatsmodell und die Frage, wie öffentliche Ressourcen zielgerichteter für Beratung, Betreuung und gesellschaftlichen Nutzen eingesetzt werden können.