RECHTS-UPDATE

Der Tag RECHTS-UPDATE stellt gesetzgeberische Entwicklungen und Anpassungen vor. Im Fokus stehen beispielsweise Themen wie die Anpassung von Prozessen an neue gesetzliche Anforderungen, die Integration digitaler Meldepflichten und die Automatisierung gesetzlicher Vorgaben. Weitere Themen sind die digitale Kommunikation mit Behörden, die Datensicherheit bei der Informationsübermittlung sowie die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben in digitale Workflows. Der Tag zeigt, wie gesetzliche Änderungen die Digitalisierung im steuerlichen Umfeld beeinflussen.

Digitale Fuehrungszeugnisse NEWS 1920X1080px
Schritt zur modernen Verwaltung

Digitalisierung notarieller Verfahren & Führungszeugnisse

Die Bundesregierung erweitert notarielle Online-Verfahren und legt die Grundlage für ein digitales Führungszeugnis. Beurkundungen und Beglaubigungen sollen künftig per Videokonferenz möglich sein und Verwaltungsgänge erleichtern. Auch das Führungszeugnis soll ab 2026 digital bereitstehen.

Digitale Steuerbescheide ZIM NEWS 1920X1080px
Neues von der Finanzverwaltung

Digitale Steuerbescheide: 2026 noch kein Widerspruch nötig

Das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz informiert, dass auch 2026 Steuerpflichtige ihren Steuerbescheid weiterhin per Post erhalten, wenn keine Zustimmung zur digitalen Bekanntgabe vorliegt. Erst ab 2027 gilt die elektronische Bekanntgabe als Standard. Ein Widerspruch ist 2026 noch nicht nötig.

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Reformdruck durch ViDA-Fahrplan

ViDA: EU-Strategie fordert Unternehmen und Berater heraus

Die EU-Kommission legt mit ViDA einen Fahrplan für die digitale Zukunft der Umsatzsteuer vor. Echtzeit-Meldungen, Plattformpflichten und vereinfachte Registrierungen sollen das System modernisieren, bringen aber technische Unsicherheiten und nationale Sonderwege mit sich.

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BFH-Urteile zur Nutzung im Prüfungsfall

Die Richtsatzsammlung auf dem Prüfstand

Die BFH-Urteile vom Juni und Juli 2025 stellen die Richtsatzsammlung grundlegend infrage. Sie schränken deren Einsatz bei Schätzungen ein, betonen Transparenz und Sachverhaltsaufklärung und zeigen, warum individuelle Aufzeichnungen im Prüfungsfall an Bedeutung gewinnen.

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Elektronischer Bescheid wird Regelfall

Digitale Steuerbescheide – Was ab 2026 gilt

Ab 2026 werden Steuerbescheide standardmäßig digital bereitgestellt. Eine Einwilligung ist nicht mehr erforderlich, die Papierform nur auf Antrag möglich. Der DStV empfiehlt Kanzleien, Kommunikationswege, Vollmachten und Abrufroutinen frühzeitig zu prüfen und anzupassen.